Skamlingsbanken mit den Nordlichtern – April 2016

Skamlingsbanken

Unsere erste längere Tour 2016 ging zum Skamlingsbanken in Dänemark.
Gesamtstrecke von/nach Flensburg ca. 280KM:

Diese Tour sind wir nun schon mehrfach mit kleinen Abweichungen gefahren und sind jedes Mal wieder begeistert, wieviele Kurven Dänemark doch zu bieten hat.
Über die Strecke:
Den Großteil geht es entlang der kurvigen Ostküste. Von Flensburg aus sind es ca. 180Km bis zum Skamlingsbanken, ca. 15Km südlich von Kolding. Hierfür sollten inkl. Pausen 3,5 – 4 Stunden eingeplant werden. Zurück in Deutschland ist man dann via Autobahn in ca. 1 Stunde.
Es wird von allem etwas geboten. Kurze knackige Kurven, Landstraßen und es gibt sogar brauchbare Höhenunterschiede. Ich möchte hier noch nicht von Bergen sprechen, aber für dänische Verhältnisse ist es doch schon beachtlich.

Höhenprofil der Tour:

Dann gibt es noch einige Abschnitte mit Sandwegen und natürlich fast unvermeidbar auch ein paar Abschnitte mit langen geraden.

U.a. sind wir die Tour am im April 2016 mit den Nordlichtern gefahren:
Die ersten Teilnehmer trafen sich gegen 7:15/7:30 in Tornesch um gemeinsam über Rendsburg nach Tarp zu fahren, wo wir uns gegen 10Uhr treffen wollten.
Am frühen Sonntagmorgen standen dann 11 Varaderos und 1 Kawa mit insgesamt 16 fröhlichen Fahrern/Sozia zur Abfahrt bereit.Die Temperaturen waren noch eher frisch (7-8Grad), aber es war und blieb trocken.
Sammeln in Tarp:
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Das erste Stück hat Eckaaard die Leitung übernommen. Er führte uns durch Flensburg und dann entlang der Flensburger Förde (Kupfermühle) über die dänische Grenze bis nach Sønderhav (Hotdoghavn), von wo ich die Gruppe übernahm.
Aus Zeitgründen ging es dann ziemlich direkt nach Åbenraa – eine der langen geraden Strecken.
Als Ausgleich geht es aus Åbenraa heraus aber auch recht steil kurvig bergauf. Der Kurvenspaß endet eigentlich erst am ersten Pausenpunkt in Skarrev. Gut 10km östlich von Apenrade.
Kiosk Skarrev Camping:

Zeit sich etwas zu strecken. Wenn man Glück hat, kann man beim Kiosk noch frische Brötchen ergattern. Für etwas Erheiterung hat Heidi gesorgt, der alle hinterher schauten, als sie am Parkplatz vorbei fuhr. So hatten wir auf jeden Fall unterhaltsamen Gesprächsstoff in der Pause 🙂

Weiter gehts nach Årøsund.
Årøsund Karte
Am Hafen machen wir halt und sind freudig überrascht, dass es im Kiosk kostenlosen Kaffee für Biker gibt.
Auch die Burger sind hervorragend und die Portionen reichlich dimensioniert.

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Gut gestärkt geht es auf die letzte Etappe Richtung Skamlingsbanken.

Skamlingsbanken KarteSkamlingsbanken ist mit seinen 113 Metern über dem Meeresspiegel Süddänemarks höchster Punkt.
Skamlingsbanken ist eine wunderschöne Naturlandschaft, die einen herrlichen Ausblick über die gesamte Region zwischen Kolding und Christiansfeld hat. Auch die Aussicht auf den Lillebælt nach Fünen und im Westen bis weit in Jütland ist großartig.
Skamlingsbanken ist speziell bekannt für die Volksfeste in den Jahren 1843-59, die abgehalten wurden um den Dänischsprechenden in Nordschleswig zu unterstützen.
Am Højskamlingen steht eine 16 Meter hohe steinerne Säule von 25 Granitblöcken die auf die Verteidiger der Dännen in Nordschleswig erinnern soll. Die steinerne Säule wurde im Jahr 1863 gebaut, durch die Preußen im Jahre 1864 in die Luft gesprengt und im Jahr 1866 erneut aufgebaut.
(Quelle: www.Visitkolding.de)
Bis nach Fynen konnten wir nicht ganz sehen. Wir haben uns statt dessen darüber gefreut, dass sich die Sonne immer weiter durch die Wolken kämpfte, je näher wir dem Ziel kamen und die Temperatur zumindest ein paar Grad ansteigen ließ.

Skamlingsbanken:

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word-image H. Reihe: Texas (Stephan), Sascha, Tack (Dirk), Mike, Michael, Margot, Kim, Rainer, Jes, Ole, Alexander
V. Reihe: Diggie (Dirk), Maike, Vivi, Heidi, Eckaaad (Eckhard)

Der Ausblick ist auf jeden Fall sehr beeindruckend und entschädigt für die niedrigeren Temperaturen der Anfahrt.word-image

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Unsere „kleine“…

Hier wollen wir unsere „kleine“ vorstellen.
Honda Varadero XL 1000
Harztour 2015
Am Radauwasserfall im Harz

Erstmals Zugelassen am 08.05.2000, haben wir sie im Februar 2015 mit zarten 42.000km übernommen.
Die Ausstattung ließ für den Start kaum Wünsche offen:
2 Koffer, Hauptständer, Scottoiler und eine hohe Scheibe.

Ergänzt haben wir dann nach und nach doch noch ein paar Dinge:

  • 2015
  • Topcase mit Rückenpolster
  • Sturzbügel
  • Heizgriffe
  • Seitenständer vergrößerung von Marselus
  • Taschen für den Sturzbügel, auch von Marselus
  • 2016
  • Reling für das Topcase
  • Tankschutz und Tankrucksack von Bagster

So läßt es sich schon recht angenehm reisen 🙂

Im ersten Jahr sind wir gut 13.000km gefahren – wie wir inzwischen wissen, eine eher übliche Jahresdistanz für dieses Motorrad und wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl.
Sehr bequem auch auf längeren Etappen, auch voll beladen noch gut zu fahren und selbst auf unbefestigten Wegen sicher zu bewegen.